7 Gründe, warum ich die Salben-Herstellung nach grüner Kosmetik Art so liebe

Wenn ich irgendwie, irgendwo auch nur eine kleine Chance finde, etwas lernen zu dürfen im Hinblick auf – in Zukunft – jemanden oder etwas nicht weiter zu benötigen, dann ergreife ich diese Chance. So habe ich mir zum Beispiel einmal 3 Jahre lang den Arsch aufgerissen, um ohne Studium, die Geschäftsleitung in einem 4**** Hotelbetrieb für einen begrenzten Zeitraum zu werden und keinen Schnösel vorgesetzt zu bekommen, der keine Ahnung von unserer Philosophie oder dem Hasen in der Küche hat. Schlussendlich hat das damals leider nicht geklappt, aber das ist eine andere Geschichte. Heute bin ich durch viele glückliche Zufälle bei grüner Kosmetik gelandet und teile mit dir meine 7 Gründe, warum ich gerade die Salben-Herstellung nach grüner Kosmetik Art so liebe.

1. Ich bin eine Schnäppchenjägerin

Für 1 Liter ätherisches Rosenöl, sammeln die Menschen 5 Tonnen Blütenblätter. Dieser Liter kostet dann 25 000 Euro. Mit grüner Kosmetik kann ich mir aus jeder beliebigen Pflanze ein wundersames Öl, das je nach Pflanze und Herstellung auch besonders gut duftet, herstellen. Wenn ich irgendwo sparen kann, dann mache ich das auch. So wie ich vor 3 Jahren gleich eine ganze Ausbildung zur grünen Kosmetik Pädagogin gemacht habe, um zu lernen, wie ich mir selbst meine eigene Kosmetik herstellen kann. Das Wort Pädagogin hab ich da erstmal überlesen. ^^ Heute bin ich, kosmetisch gesehen, frei, autark und unabhängig.

Ich liebe es zu lächeln, dabei hilft mir sogar mein Geschirr, das war mal ein Schnäppchen nach Weihnachten

2. Ich kann Menschen helfen

Es ist jetzt keine 2 Monate her, dass ich aufgrund eines glücklichen Zufalls meine Nachbarin kennenlernen durfte. Ihre 50-jährige Mutter ist schwer krank und die Ärzte sagen a) sie hat nichts b) sie können ihr nicht mehr helfen. Fakt ist, es ging ihr wirklich sehr schlecht. Sie kämpft mit Bauchschmerzen. Ihre Augen waren total rot unterlaufen, ihre Hände glühen, ihre Füße schmerzen und vom Rücken will ich gar nicht erst anfangen.

Es ist ein bisschen wie in dem Witz:
„Herr/Frau Doktor, wenn ich auf meinen Kopf drücke, tut’s weh.
Wenn ich auf meinen Bauch drücke, tut’s weh.
Wenn ich auf mein Knie drücke, tut’s weh.
Wenn ich auf meinen Arsch drücke, tut’s weh.
Und der/die Doktor/in sagt dann, „Na dann haben sie sich wohl den Finger gebrochen.“

Es ist wirklich traurig und der Finger ist in diesem Fall „leider“ nicht gebrochen, meiner persönlichen Meinung nach ist es vielmehr das innere Kind. Aber ich bin weder Psychologin noch Ärztin, noch habe ich sonst irgendein Studium, also glaube mir nichts und mache dir dein eigenes Bild.

Geschenkbox mit Blumendruck, eine Postkarte mit den Worten "Gehört Gefeiert" in meinen Händen, am Weg zur Haustüre meiner Nachbarin.
Das Gänseblümchen Geschenkpaket

3. Die Natur lügt nicht

Ohne meine Nachbarin näher zu kennen, hab ich ihr ein Gänseblümchen Paket geschenkt. Ich habe bemerkt, dass die Gänseblümchen in ihrem Garten außergewöhnlich zahlreich wachsen. Ich habe sie geerntet und ihr eine Salbe damit gemacht. Durch das ich sie nicht näher kenne, hab ich natürlich jetzt kein vorher-nachher Foto gemacht. Ich wollte sie ja nicht verschrecken. In meinem Kopf ist das Bild als sie unerwartet die Haustüre öffnete, fest verankert, und wenn ich sie heute besuche, steht eine andere Frau vor mir als noch vor zwei Monaten. Vorher augenscheinlich arm, hilflos, schier sich ihrem Schicksal ausgeliefert. Heute sind ihre Augen bereits ein klein wenig klarer, nicht mehr so Blut unterlaufen und erstaunlicherweise, kann sie sich auch wieder länger auf ihren Beinen halten. Ich bin keine Ärztin, aber ich habe Augen im Kopf, eine große Portion Hausverstand und ein unglaubliches Natur-Bewusstsein. Ich kann helfen, weil die Natur nicht lügt. Es heißt für jedes Wehweh ist ein Kraut gewachsen und vor deiner eigenen Haustüre wächst immer genau das, was du oder ein Familienmitglied jetzt braucht.

Es geht nicht um Werbeslogans, die sich gut verkaufen. Es geht um den Fokus auf unsere Gesundheit und die Erinnerung daran, dass sie unser natürlicher Zustand ist.

4. Ich erde mich

Wenn ich Kosmetik herstelle, mache ich das sehr intuitiv und in meinem eigenen Tempo. In Slow Motion sozusagen. Ich gleite so sehr oft zumindest gedanklich in andere Sphären ab. Ich grüble zu viel, lasse meinen Kopf zu laut sprechen. Bei der Salben-Herstellung nach grüner Kosmetik bin ich voll da, wo meine Füße sind. Ich bin konzentriert und liebe den Moment. Wenn ich das nicht bin, verbrennt mir das Öl und all meine Mühe war umsonst und ein Geschenk an mich selbst wieder mehr hier zu sein.

Das Glück ist uns hold. Klee ergibt einen feinherben Duft nach Heu.

5. Es ist ein wundersamer Kreislauf

Und falls mir doch einmal ein Öl verbrennt oder es aus irgendwelchen Gründen nicht so wird, wie ich es mir vorgestellt habe, und ich es mir nicht auf die Haut schmieren möchte, so nehme ich es einfach zum Kochen, Braten oder Backen.

Die Natur schenkt mir etwas, ich verarbeite die Pflanze weiter und kann sie so einfach in meinen Alltag integrieren und bin zugleich auch noch besser mit meiner Natur verbunden.

Das ist auch grüne Kosmetik: „Mühlviertler Röhrlsalat“ mit Karotten, Gundelrebe, weich-gekochtem Ei, Holunderblüten Essig und selbstgemachtem Karotten-Öl.

6. Es hat etwas Schöpferisches

Ich bin die Schöpferin meines eigenen Lebens. Ich liebe es.
Ich kann tun und lassen, was ich will. Ich mache mir meine Welt, wie es mir gefällt. Und dies schließt auch meine Körperpflege mit ein. Wenn ich merke, ich brauche eine Seelenbotschaft einer Pflanze gerade ganz besonders für eine bestimmte Lebenssituation, eine gewünschte Charaktereigenschaft, woran es mir im Moment scheinbar mangelt, so mache ich mir eine Salbe. Die Salbe zieht in meine Haut ein und beeinflusst sozusagen mein eigenes Universum von Körper. So profitiere nicht nur ich, sondern zugleich auch mein Umfeld. Wie innen, so außen. Wie außen, so innen.

7. Es ist pure Selbstliebe

Vom Sammeln der Kräuter, über die Öl-Herstellung, das Salben-Rühren, Abfüllen, Verpacken, Beschriften bis zum Auftragen der Salbe auf meinen Körper sind es viele Schritte und jeder einzelne verbindet mich tief mit der Natur, mit mir selbst und die Liebe für mich und meine Umwelt ist somit gut versiegelt.

Von Christina Mair

Ich liebe die Liebe, die Liebe liebt mich, und die die ich liebe, lieben auch mich.

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